Beleuchtung in der Metzgerei

Die professionelle Beleuchtung in Metzgereien erfüllt anspruchsvolle Aufgaben: Sie muss Fleisch und Wurstwaren naturgetreu darstellen, Qualitätskontrollen ermöglichen und gleichzeitig die Kaufentscheidung der Kunden positiv beeinflussen. Studien belegen: Licht beeinflusst unser Verhalten stärker, als wir es bewusst wahrnehmen – besonders dort, wo Farbe, Frische und Hygiene über den Kaufabschluss entscheiden.

Erfahren Sie, warum professionelle Lichtplanung für Metzgereien ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse dahinterstehen und welche technischen Anforderungen berücksichtigt werden müssen, um Produkte optimal zu präsentieren und Arbeitsabläufe zu verbessern.

Inhaltsüberblick

1. Warum professionelle Beleuchtung den Unterschied in Metzgereien macht

2. Besondere Anforderungen an die Lichtplanung in Metzgereien

3. Lichtzonen in der Metzgerei

     3.1 Verkaufsbereich

     3.2 Fleischtheke und Auslag

     3.3 Kühlräume und Kühltheken

     3.4 Produktions- und Verarbeitungsbereiche

4. LED-Technologie in der Fleischverarbeitung

Warum professionelle Beleuchtung den Unterschied in Metzgereien macht

Messbare Umsatzsteigerung durch optimierte Beleuchtung

Dass professionelle Beleuchtung mehr ist als nur Licht, beweist eindrucksvoll die Zumtobel Limbic® Lighting Studie. In einer umfangreichen Feldstudie untersuchten die Forscher gemeinsam mit dem Modehändler Gerry Weber, wie sich eine gezielte Anpassung der Beleuchtung an die Präferenzen der Hauptzielgruppe auswirkt. Das Ergebnis überrascht selbst Fachleute: Die optimierte Beleuchtung führte zu einer Umsatzsteigerung von 10 Prozent gegenüber einer Vergleichsfiliale mit konventioneller Beleuchtung.

Die wissenschaftliche Analyse zeigt: Über 80 Prozent der Kaufentscheidungen am Point of Sale werden unbewusst getroffen – hauptsächlich durch Einflüsse, die unsere Emotionen ansprechen. Beleuchtung spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie bestimmt, wie wir Produkte wahrnehmen, welche Assoziationen wir mit ihnen verbinden und letztlich, ob wir zum Kauf greifen. Für Metzgereien, in denen die visuelle Beurteilung der Frische über den Kaufentschluss entscheidet, ist diese Erkenntnis von besonderer Bedeutung.

 

Einfluss auf Kaufentscheidung und Frischewahrnehmung

Wie stark die Lichtfarbe die Kaufbereitschaft beeinflusst, untersuchte die Oklahoma State University in einer aufwendigen Versuchsreihe mit Rindfleisch-Verpackungen. Die Forscher testeten verschiedene Beleuchtungslösungen – von warmweißen LED über kühle LED bis zu Kompaktleuchtstofflampen. Das eindeutige Ergebnis: Unter warmweißer LED-Beleuchtung bewerteten die Versuchsteilnehmer Fleischprodukte signifikant positiver. Die Kaufabsicht stieg messbar, Frische und Attraktivität der Produkte wurden deutlich höher eingeschätzt.

Doch Vorsicht ist geboten bei der Wahl allzu spezialisierter Beleuchtungslösungen. Eine aktuelle Studie der Wuhan University zu Schweinefleisch-Displays zeigt die Kehrseite: Spezielle Fleisch-Displaylampen mit extremen Spektralverteilungen können die Frischewahrnehmung zwar kurzfristig verbessern, gleichzeitig aber die Fähigkeit der Kunden beeinträchtigen, unterschiedliche Frischegrade zu erkennen. Einige getestete Lampen verschleierten tatsächliche Qualitätsunterschiede so stark, dass selbst erfahrene Käufer frisches und bereits gelagertes Fleisch nicht mehr zuverlässig unterscheiden konnten.

Besondere Anforderungen an die Lichtplanung in Metzgereien

 

Normative Anforderungen und Arbeitsschutz

DIN EN 12464-1: Beleuchtung von Arbeitsstätten
Die normative Grundlage für die Beleuchtung in Metzgereien bildet die europäische Norm DIN EN 12464-1:2021-11. Sie definiert nicht nur Mindestbeleuchtungsstärken, sondern ein Gesamtkonzept aus Lichtstärke, Gleichmäßigkeit und Blendungsbegrenzung. Die differenzierten Anforderungen berücksichtigen dabei die unterschiedlichen Sehaufgaben in fleischverarbeitenden Betrieben.

Beleuchtungsstärken nach DIN EN 12464-1:

  • Sortier- und Packarbeiten: 300 lux – ausreichend für routinierte Tätigkeiten
  • Arbeitsplätze in Schlachthöfen und Metzgereien: 500 lux – die Standardanforderung
  • Fleischkontrolle und Inspektion: 500 lux (empfohlen 750-1.000 lux) – für präzise Qualitätsbeurteilung
  • Farbinspektion: 1.000 lux mit Ra ≥ 90 – höchste Anforderungen für kritische Farbbeurteilung

Die Norm fordert darüber hinaus eine Gleichmäßigkeit von U₀ ≥ 0,60, damit keine störenden Helligkeitsunterschiede entstehen, sowie eine Blendungsbegrenzung mit UGR-Werten zwischen 22 und 25 für konzentriertes, ermüdungsfreies Arbeiten.

ASR A3.4: Beleuchtung und Sichtverbindung
Ergänzend zur europäischen Norm konkretisieren die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A3.4) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die spezifischen Anforderungen für deutsche Betriebe. Sie gehen teilweise über die DIN-Norm hinaus und definieren detailliert, welche Mindestbeleuchtungsstärken in welchen Bereichen einzuhalten sind. Besonders wichtig: Die ASR A3.4 fordert wo möglich ausreichende Tageslichtversorgung, denn natürliches Licht unterstützt nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter.

Notbeleuchtung nach DIN EN 1838
Sicherheit hat Vorrang – das gilt besonders in öffentlich zugänglichen Metzgereien und größeren Produktionsbetrieben. Hier greift die DIN EN 1838:2025-03 für Sicherheits- und Notbeleuchtung. Sie stellt sicher, dass im Stromausfall Rettungswege erkennbar bleiben und Personen das Gebäude sicher verlassen können. Die Norm fordert mindestens 1 lux horizontale Beleuchtungsstärke auf Rettungswegen, während Sicherheitszeichen auch bei Dunkelheit eindeutig erkennbar sein müssen. Für Betriebe mit regelmäßigem Publikumsverkehr ist dies nicht nur rechtlich vorgeschrieben, sondern eine Frage der Verantwortung.

 

Farbwiedergabe und Lichtfarbe

Die Beurteilung der Fleischqualität erfolgt zu einem großen Teil über die Farbwahrnehmung. Deshalb ist die Farbwiedergabe der Beleuchtung von entscheidender Bedeutung. Die Norm DIN EN 12464-1 setzt hier einen Mindestwert von Ra ≥ 80 an – ausreichend für die meisten industriellen Anwendungen, aber für hochwertige Fleischpräsentation nicht optimal.

Die Fördergemeinschaft Gutes Licht (licht.de) empfiehlt daher für Metzgereien und Fleischverarbeitung einen deutlich höheren Wert: Ra ≥ 90. Nur Lichtquellen mit dieser exzellenten Farbwiedergabe reproduzieren die natürlichen Rottöne von Fleisch so authentisch, dass Kunden und Fachpersonal die tatsächliche Qualität zuverlässig beurteilen können.

Besonders wichtig ist der oft übersehene R9-Wert. Er beschreibt die Wiedergabe gesättigter Rottöne, also genau jener Farbtöne, die bei Frischfleisch dominieren. Bei hochwertigen Beleuchtungslösungen für Fleischtheken sollte dieser Wert mindestens 80 betragen. Herkömmliche LED mit Ra 80 erreichen oft nur R9-Werte von 0 bis 20 – viel zu niedrig für die anspruchsvolle Fleischpräsentation.

Die Studien der Oklahoma State University und Wuhan University bestätigen, dass warme Lichtfarben die Kaufbereitschaft bei Fleischprodukten signifikant erhöhen.

Optimale Farbtemperaturen für Fleischprodukte

Ware in der Kühltheke

Fleisch und Wurst
1.800 – 2.000 K

Die stark warmweiße Beleuchtung lässt die satten Rottöne besonders frisch und appetitlich erscheinen.

Fleischtheke im HIT

Geflügel
2.500 – 3.000 K

Helles Geflügelfleisch profitiert von etwas neutraleren Farbtemperaturen.

Tiefkühltruhe und Fleisch im Handelshof Rostock

Tiefkühlprodukte
5.000 – 6.000 K

Kühle Lichtfarben unterstreichen Frische und Sauberkeit bei gefrorenen Produkten.

 

Hygiene und Lebensmittelsicherheit

EU-Verordnungen und HACCP-Anforderungen

Die Lebensmittelsicherheit steht in der Fleischverarbeitung an oberster Stelle. Die europäische Gesetzgebung hat dafür klare Rahmenbedingungen geschaffen: Die Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene definiert grundlegende Anforderungen für alle Lebensmittelbetriebe, während die Verordnung (EG) Nr. 853/2004 spezifische Hygienevorschriften für Betriebe konkretisiert, die Lebensmittel tierischen Ursprungs verarbeiten.

Für die Beleuchtung bedeutet dies konkret: Leuchten müssen splitterfrei ausgeführt sein. Bei konventioneller Lichttechnik war eine Kunststoffabdeckung erforderlich, um zu verhindern, dass Glassplitter in den Nahrungsmittelprozess gelangen. LED-Leuchten haben hier einen natürlichen Vorteil – sie sind von Grund auf splitterfrei konstruiert.

Viele Lebensmittelproduzenten lassen sich nach anerkannten Standards zertifizieren: HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points), IFS (International Featured Standard) oder BRC (British Retail Consortium) legen das Qualitätssystem und die Prozesse in den Betrieben detailliert fest. Splitterfreie Leuchten mit lebensmittelrechtlicher Konformitätserklärung nach VO (EG) 852/2004 lassen sich problemlos in diese Zertifizierungssysteme einbinden. Die Hersteller geben klare Reinigungsintervalle vor und achten bereits bei der Materialauswahl auf hohe Resistenz gegen handelsübliche Reinigungsmittel.

 

Schutzarten nach DIN EN 60529

Die Schutzart einer Leuchte, international als IP-Code bekannt, definiert, wie gut das Gehäuse gegen das Eindringen von Feststoffen (erste Ziffer) und Wasser (zweite Ziffer) geschützt ist. In Metzgereien und Fleischverarbeitungsbetrieben variieren die Anforderungen je nach Bereich erheblich:

Verkaufsbereich (trocken): IP 20 als Mindestanforderung

Im trockenen Verkaufsraum reicht grundsätzlich die Schutzart IP 20 aus. Sie bietet Schutz gegen Staubablagerungen, aber keinen Feuchtigkeitsschutz. Das ist ausreichend für Bereiche ohne regelmäßige Feuchtreinigung und Standard in Metzgereien.

Verkaufstheken mit Feuchtreinigung: IP 44-54

Sobald Bereiche regelmäßig feucht gereinigt werden, ist die Schutzart IP 65 erforderlich. Sie garantiert vollständigen Staubschutz und Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen. Für Fleischtheken, die täglich gereinigt werden müssen, ist dies der Mindeststandard.

Produktionsbereiche: IP 54 bis IP 65

In Bereichen mit intensiver Reinigung, wie beispielsweise Zerlegebereiche, Wurstproduktion, Schlachträume, sind höchste Schutzstandards gefordert und Leuchten entsprechend der Reinigungsbedingungen auszuwählen. Bei Nass- und Schlauchreinigung ist Schutzart 65 ausreichend. Leuchten der Ausführung IP69K sind erforderliche, wenn regelmäßig Hochdruck- oder Heißwasserreinigung mit direkter Strahlwirkung auf die Leuchten erfolgt.

Besonders wichtig: Der Buchstabe „K” ist eine Erweiterung der deutschen Norm DIN 40050-9 und bestätigt die Beständigkeit gegen Strahl- und Dampfreinigung mit extrem hohem Druck.

Kühlräume: IP 44 bis IP 65

Kühlräume stellen besondere Anforderungen. Hier bildet sich durch Temperaturschwankungen regelmäßig Kondenswasser. Leuchten benötigen daher mindestens IP 54, besser IP 65. Zusätzlich müssen sie Tieftemperaturen bis -40°C vertragen. Eine weitere Anforderung, die LED-Leuchten problemlos erfüllen.

Waterloop-Referenz 2

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Lichtzonen in der Metzgerei

Handelswarenregale

Verkaufsbereich

Grundbeleuchtung für Orientierung

Der Verkaufsraum benötigt eine gleichmäßige Grundbeleuchtung von 300 bis 500 lux. Ziel ist es, Kunden eine gute Orientierung zu ermöglichen und alle Produkte gut sichtbar zu machen. Die Beleuchtung sollte gleichmäßig verteilt sein und eine gute Farbwiedergabe (Ra ≥ 80) aufweisen, damit Kunden die Produktqualität zuverlässig beurteilen können. Eine zu punktuelle Beleuchtung würde Schattenzonen schaffen und Kunden verunsichern – eine zu grelle Ausleuchtung wirkt hingegen unnatürlich und unangenehm.

Dunkle Fleischauslage

Fleischtheke und Auslage

Das Herzstück der Präsentation

Die Fleischtheke ist der zentrale Verkaufsbereich, denn hier fällt die Kaufentscheidung. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Beleuchtung: 500 bis 1.000 Lux, eine sehr gute Farbwiedergabe (Ra ≥ 90, R9 ≥ 80) und eine präzise abgestimmte Farbtemperatur sind die Basis für eine überzeugende Warenpräsentation.

Für rotes Fleisch und Wurstwaren empfehlen wir 1.900 bis 3.000 Kelvin. Eine Studie der Oklahoma State University zeigt, dass Kunden Fleisch unter warmweißem Licht als frischer wahrnehmen und eher kaufen. Für Geflügel eignen sich neutralere 3.000 bis 3.500 Kelvin besser.

Kühlraum mit Fleisch

Kühlräume und Kühltheken

Für Kühlräume schreibt die DIN EN 12464-1 mindestens 100 Lux vor – ausreichend zur Orientierung. Für Arbeiten wie das Lesen von Beschriftungen oder Etiketten sind jedoch 300 Lux deutlich komfortabler.

LED-Leuchten spielen hier ihre Stärken aus: Während konventionelle Lichtquellen ab 0 °C bis zu 40 Prozent Lichtstrom verlieren, liefern LEDs auch bei Minustemperaturen ihre volle Leistung. Einige Systeme steigern ihre Effizienz bei Kälte sogar.

Kühltheken erfordern aufgrund von Kondenswasser Leuchten mit Schutzart IP65. Die geringe Wärmeabstrahlung von LEDs reduziert dabei sowohl die Kühllast als auch die Energiekosten.

Hinter der Fleischtheke im Blaha Hof

Produktions- und Verarbeitungsbereiche

Neutrales Licht für objektive Beurteilung

In Schlachträumen, Zerlegebereichen und der Wurstproduktion ist eine präzise Qualitätskontrolle entscheidend. Die Norm fordert 500 Lux bei Ra ≥ 80 – ausreichend für eine zuverlässige Beurteilung. Neutralweißes Licht im Bereich von 4.000 bis 5.000 Kelvin eignet sich hier besonders, da es Farben unverfälscht wiedergibt und Qualitätsmängel sichtbar macht.

Leuchten in Produktionsbereichen müssen splitterfrei sein und – je nach Reinigungsintensität – Schutzarten von IP65 bis IP69K erfüllen. Hochwertige Leuchten reduzieren den Wartungsaufwand, erfüllen Hygienestandards und sichern eine konstant hohe Produktqualität.

LED-Technologie in der Fleischverarbeitung

Die Deutsche Energie-Agentur beziffert den Anteil der Beleuchtung am Gesamtenergieverbrauch im Food-Bereich auf 22 Prozent, was einen erheblichen Kostenfaktor darstellt. LED-Beleuchtung bietet hier Einsparpotenziale von 50 bis 70 Prozent gegenüber konventioneller Beleuchtung. Bei einem mittleren Metzgereibetrieb mit 200 Quadratmetern können das mehrere tausend Euro jährlich bedeuten.

Hinzu kommt: Die Norm DIN EN 15193-1:2021-11 zur energetischen Bewertung von Gebäuden definiert Berechnungsmethoden für den Beleuchtungsenergiebedarf. Sie unterstützt Betriebe dabei, Beleuchtungsanlagen systematisch zu optimieren und Fördermittel für energetische Sanierungen in Anspruch zu nehmen.

Produktschonung: Weniger Wärme, längere Frische

LED-Leuchten emittieren keine UV-Strahlung und nur minimale Wärmestrahlung – zwei Faktoren, die in der Fleischverarbeitung entscheidend sind. UV-Strahlung beschleunigt das Ausbleichen und die Oxidation von Fleisch. Wärmestrahlung erhöht die Produkttemperatur in beleuchteten Theken und Auslagen, was die Kühlleistung erhöht und die Haltbarkeit verkürzt.

 

Vorteile von LED-Technologie in der Metzgerei

Ein Auge mit einem Herz oben rechts

Keine Farbveränderung durch UV-Strahlung:
Fleisch behält seine natürliche, appetitliche Farbe deutlich länger. Während unter konventioneller Beleuchtung sichtbare Farbveränderungen bereits nach wenigen Stunden auftreten können, bleibt LED-beleuchtetes Fleisch stabil.

Icon Temperatur

Reduzierte Wärmeentwicklung:
Studien zeigen: LED-Beleuchtung kann die Kühllasten an beleuchteten Theken um bis zu 40 Prozent reduzieren. Das spart nicht nur Energie für die Kühlung, sondern verlängert auch die Haltbarkeit der Produkte.

Icon aufwändig

Längere Farbstabilität:
Die Wuhan University Studie belegt, dass LED-Beleuchtung die Farbstabilität von Fleisch um 0,5 bis 1 Tag verlängern kann – ein entscheidender Vorteil bei empfindlichen Frischeprodukten.

Fazit

Professionelle Beleuchtung ist in Metzgereien ein zentrales Qualitätsmerkmal – für Kunden, Mitarbeitende und den wirtschaftlichen Erfolg. Sie steigert nachweislich die Kaufbereitschaft, verbessert die Frischewahrnehmung und schafft optimale Bedingungen für präzises Arbeiten. Gleichzeitig erfüllen moderne LED-Lösungen höchste Anforderungen an Hygiene, Energieeffizienz und Produktschutz. Wer Licht gezielt plant und auf hochwertige Technik setzt, schafft ein Umfeld, in dem Qualität sichtbar wird und sich langfristig auszahlt.

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Julian Woelki

Julian Woelki und sein Team sind Spezialisten für die Planung und Realisierung von durchdachten Ladenbau-Konzepten.